Wir sind umgezogen:
„Demokrat*innen bei der Arbeit“ finden Sie jetzt unter:
-> www.demokrat-innen-bei-der-arbeit.de

 

 


   

   

Der Siegerentwurf von Alexandra Barber von der Gemeinschaftsschule Büchen ...

... wurde als Idee grafisch aufgearbeitet zum Logo der Kampagne.

Verein Miteinander leben e.V.
startet kreisweite Demokratiekampagne
„Demokrat*innen bei der Arbeit“

Der Verein Miteinander leben e.V. hat in 2016 eine kreisweiten Demokratiekampagne gestartet, die vielfältiges demokratisches Engagement in unserer Gesellschaft sichtbar machen will. „Demokrat*innen bei der Arbeit“, so das Motto dieser Kampagne, will Menschen, die an so vielen Stellen in der Gesellschaft mit ihrer Intiative(n) für unsere Demokratie wirken, einladen, sich öffentlich zu zeigen, ihre unentbehrliche Arbeit als Alltagsdemokraten wahrnehmbar werden zu lassen. Mit einem gemeinsamen Logo, das als individuell als Button oder auf Plakaten bei Veranstaltungen ... sei es eine politische Podiumsdiskussion zu gesellschaftlichen Fragen, sei es das regelmäßige Flüchtlingscafé, sei es eine Benefizaktion ... genutzt werden kann. Oder auch im Netz auf einer Plattform in den sozialen Medien, vielleicht gestaltet in der Sprache und den Formaten von jungen Menschen und natürlich auch auf Veranstaltungen, die konkret unter diesem Motto organisiert werden könnten. Alle sind sie Demokrat*innen bei der Arbeit.

"Die Idee zu einer solchen Demokratiekampagne entspringt sehr widersprüchlichen Wahrnehmungen. So zeigt sich auf der einen Seite das Bild, dass sich die politische Auseinandersetzung in unserer Gesellschaft zunehmend zu polarisieren scheint, in Umgang, Wortwahl und Wertekonsens. Das stetige Diskutieren und Ringen darum, wie unsere Gesellschaft aussehen soll, wie sie konkret zu gestalten ist, damit die in unserem Grundgesetz garantierten individuellen Rechte für alle Menschen in all ihrer Unterschiedlichkeit und Vielfalt wirksam werden und bleiben, wird gerade in rechtspopulistischen Strömungen in Frage gestellt, oft verbunden mit dem lautstarken Hinweis auf einen von den politisch Verantwortlichen ignorierten „wahren Volkswillen“, auf eine stummen, ungehörte Mehrheit, die "einfache Lösungen" auch bei komplexen gesellschaftlichen Problemlagen ersehnt. Auf der anderen Seite die Wahrnehmung, dass große gesellschaftliche Teile eben dieses Volkes in ganz erheblichen Umfang in ihren alltäglichen Haltungen und Positionen als Demokrat*innen unterwegs sind. In der Kommunalpolitik, in den zahllos neu entstandenen, ehrenamtlichen Flüchtlingsinitiativen, in den Jugendsparten vieler Vereine und Verbände, in Kirchen und Gewerkschaften. Oftmals allerdings nur leise, ohne Allüren, im Mitmenschlichen. Und doch sind es gerade diese vielen kleinen „Bausteine“, die unsere Demokratie an der Basis ausmachen, den gemeinsamen Wertekonsens tragen und leben … ein leiser Chor der Demokratie, der durchaus seine Stimme gegenüber lauten rechtspopulistischen Auftritten erheben könnte", sagt Mark Sauer, Vorsitzender vom Verein Miteinander leben e.V. zur Intention dieser Demokratiekampagne.

Den Auftakt machte ein kreisweit ausgelobter Jugend-Logowettbewerb, mit dem Ziel, den „Demokrat*innen bei der Arbeit“ ein griffiges, pfiffiges, buttonfähiges Logo zu vergeben, der schließlich von Alexandra Barber von der Gemeinschaftsschule Büchen kreiert wurde. In der Folge werden daraus Buttons, Aktions-Shirts oder ein druckbares Logo entstehen, die alle jene Menschen, Initiativen oder Organisationen nutzen können sollen, die sich aktiv an ihren Orten im Kreis für unsere Demokratie einsetzen und dies auch zeigen wollen, auf ihren Publikationen und Plakatehn, auf ihrer Kleidung und auch auf den gemeinsamen Webplattformen, wie hier oder in der Facebook-Gruppe "Demokrat*innen bei der Arbeit"

 

 


   

   

Initiatoren der Demokratiekampagne, (vl.) Mark Sauer, Vorsitzender vom Verein Miteinander leben e.V., Sara Opitz vom Kreisjugendring als Koordinatorin der "Partnerschaft für Demokratie des Kreises Herzogtum Lauenburg" des Bundesprogramms "Demokratie leben!" sowie Künstlerin und Kulturmittlerin Eva Ammermann , die den Logowettbewerb angeleitet hat

Die Jury mit dem Siegerentwurf
(vl.) Annedore Granz, Sara Opitz, Matthias und Kirstin Jörke, Eva Ammermann und Jörg-Rüdiger Geschke

"Demokrat*innen bei der Arbeit"
Erfolgreicher Jugend-Logowettbewerb für eine geplante Demokratiekampagne

Im September hat der Verein Miteinander leben e.V. in Kooperation mit dem Ratzeburger Bündnis und der "Partnerschaft für Demokratie des Kreises Herzogtum Lauenburg" des Bundesprogramms "Demokratie leben!" einen Jugend-Logowettbewerb gestartet, um der Idee einer kreisweiten Demokratiekampagne ein Gesicht zu geben, die vielfältiges demokratisches Engagement in unserer Gesellschaft sichtbar machen will. „Demokrat*innen bei der Arbeit“, so das Motto dieser Kampagne, will Menschen, die an so vielen Stellen in der Gesellschaft mit ihrer Intiative(n) für unsere Demokratie wirken, einladen, sich öffentlich zu zeigen, ihre unentbehrliche Arbeit als Alltagsdemokraten wahrnehmbar werden zu lassen. Mit einem gemeinsamen Logo, das als individuell als Button oder auf Plakaten bei Veranstaltungen ... sei es eine politische Podiumsdiskussion zu gesellschaftlichen Fragen, sei es das regelmäßige Flüchtlingscafé, sei es eine Benefizaktion ... genutzt werden kann. Oder auch im Netz auf einer Plattform in den sozialen Medien, vielleicht gestaltet in der Sprache und den Formaten von jungen Menschen und natürlich auch auf Veranstaltungen, die konkret unter diesem Motto organisiert werden könnten. Alle sind sie Demokrat*innen bei der Arbeit … und es sind sehr viele.

Benötigt für die Kampagne „Demokrat*innen bei der Arbeit“ wurde ein griffiges, pfiffiges, buttonfähiges Logo, das im Rahmen eines Logowettbewerbes an den weiterführenden Schulen gesucht und gefunden werden sollte. Diese Aufgabe übernahm Projektkoordinatorin und Künstlerin Eva Ammermann. Sie stellte den Wettbewerb an den weiterführenden Schulen vor und begleitete zusammen mit Ercan Kök vom „mobilen demokratietheater“ und Grafikerin Susanne Jörke beratend den künstlerischen Prozess.

Siegerentwurf von Alexandra Barber von der Gemeinschaftsschule Büchen

Fünf Schulen aus Ratzeburg, Mölln, Büchen und Lauenburg beteiligten sich schließlich am Wettbewerb, in dessen Zuge 77 vielfach bemerkenswerte Entwürfe entstanden. Nicht einfach zu entscheiden für die Jury, bestehend aus den Projektbeteiligten vom Verein Miteinander leben e.V., vom Ratzeburger Bündnis sowie der "Partnerschaft für Demokratie des Kreises Herzogtum Lauenburg", welcher Entwurf der Kampagne schließlich ihr Gesicht geben soll.

Die Entscheidung fiel schließlich auf den Entwurf von Alexandra Barber aus der 11. Klasse der Gemeinschaftsschule Büchen, ein frischer eingängiges Motiv von stilisierten Menschen, die im Linienschwung wie in einer aufsteigenden Spirale verbunden sind. Gerade aus graphischer Sicht ein Entwurf mit hohem Wiedererkennungswert und vielseitig einsetzbar als Logo, Postkarte oder Button. „Mein Logo stellt eine Menschenmenge dar. Hierbei sind alle Menschen unterschiedlich groß und dick. Das soll in meinem Logo zeigen, dass wir alle unterschiedlich sind, aber trotzdem alle verbunden. Meine Menschenmenge ist auch positiv ausgerichtet, ansteigend. Das soll verdeutlichen, dass Demokratie etwas Positives ist und dass die „Demokrat*innen bei der Arbeit“ einen Antrieb haben, etwas Positives zu tun“, beschreibt Alexandra Barber ihren überzeugenden Entwurf. Die Jury war sich aber einig, dass auch weitere Motive des Wettbewerbes in Sinne der Kampagne sicherlich Verwendung finden werden. Der Siegerentwurf wird jetzt noch einmal professionell aufbereitet und soll dann im kommenden Jahr für die Kampagne in Erscheinung treten.